Es ist Frühling, und mit der Maisonne erwacht auch die Natur zu neuem Leben. Überall sprießt es nun in sattem Grün. Doch was viele nur als Unkraut am Wegesrand betrachten, ist in Wahrheit eine echte Bereicherung für die Küche – und nebenbei eine echte Naturapotheke! Schon Hildegard von Bingen wusste um ihre gesundheitliche Wirkung. Denn alle Pflanzen der Erde enthalten bioaktive Substanzen. Diese schenken ihnen nicht nur ihre wundervollen Farben und Aromen, sondern dienen ihnen auch als natürliche Schutzstoffe, die uns ebenfalls unterstützen und gesund halten können.
Die Schätze der Natur entdecken
Wildkräuter wachsen fast überall: in Gärten, Wäldern, auf Wiesen und selbst in den verborgensten Winkeln. Erfahrene Sammler pflücken sie und genießen sie in Salaten, verarbeiten sie zu Brotaufstrichen, trocknen sie für Tees oder nutzen sie, um ihren Gerichten den gewissen Kick zu verleihen. Sie sind so vielfältig einsetzbar und bereichern jeden Speiseplan mit ihren Vitaminen und Mineralstoffen.
Doch aufgepasst: Man sollte immer nur das pflücken, was man auch zu 100%ig sicher bestimmen kann. Manches Kraut ist giftig und kann leicht verwechselt werden, wie zum Beispiel Bärlauch mit dem giftigen Maiglöckchen. Manche Pflanzen stehen zudem unter Naturschutz und dürfen nicht gesammelt werden.
Wenn Pflanzen zur Seele sprechen – 40 Weisheitskarten voller Heilkraft und spiritueller Tiefe
Möchtest du mehr über die heilenden Kräfte der Pflanzen erfahren? Das Kartenset »Die Heilkraft der Pflanzenseelen« von Ulrike Annyma Kern und Dennis Möck bietet dir interessante Informationen zur Wirkung der Pflanzen, Anwendungstipps, einfühlsame Botschaften und heilsame Affirmationen. Somit ist es der perfekte Begleiter für alle, die die Wesenheiten hinter den aromatischen Düften ergründen und das Geschenk ihrer Heilkraft annehmen wollen.
Tipp für den achtsamen Genuss
Wenn du ein Kraut sicher als essbar identifiziert hast, aber noch nicht weißt, ob du es magst und es dir guttut: Nimm ein Blatt, rieche daran, kaue es langsam, und lass den Geschmack sich voll entfalten. Spüre in dich hinein: Fühlt es sich gut an? Dann kannst du damit deine Salate, Smoothies und sonstigen Gerichte bereichern.
Diese Kräuter eignen sich zum Beispiel hervorragend für Blattsalate: Schnittlauch, Kerbel, Zitronenmelisse, Löwenzahn, Kapuzinerkresse, Bärlauch, Knoblauchsrauke, Malve, Borretsch, wilde Möhre, Nachtkerze, Franzosenkraut, Vogelmiere und viele andere Wildkräuter.
Na, Lust bekommen? Dann kommt hier ein leckeres Rezept:
Wildkräutersalat mit Beeren und Pekannüssen
Zutaten:
• jeweils 20 g junger Giersch, Franzosenkraut, Vogelmiere
• jeweils 10 g Spitzwegerichblätter, Nachtkerzenblätter, Ahornblätter
• jeweils Saft 1 Orange und Zitrone
• 7 Pekannüsse (alternativ Walnüsse oder Haselnüsse)
• 10 g (essbare) Blätter der Beeren, die du zum Salat servierst
• 1 Tasse Erdbeeren, Himbeeren und/oder Brombeeren
• Pfeffer und Natursalz nach Wunsch
Wildkräuterdressing:
• 2 EL Zitronensaft
• 2 EL Walnussöl
• 1 Tasse Wildkräuter wie Löwenzahn, Vogelmiere, Franzosenkraut und Malvenblatt
• 1 Prise Salz
Zubereitung:
Wasche die Blätter, schleudere sie trocken, zupfe oder schneide die großen Blätter klein. Arrangiere alles zusammen auf einem Teller oder in einer Schüssel. Zerkleinere die Wildkräuter für das Dressing in einem Mixer und füge die übrigen Zutaten für das Dressing hinzu. Gib das Wildkräuterdressing über den Salat, mische alles vorsichtig und serviere ihn sofort mit den Nüssen und Beeren.
Wir wünschen dir viel Freude beim Sammeln und beim Kreieren deiner Wildkräuter-Rezepte!
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ISBN: 978-3-8434-9159-4
40 großformatige Karten (Format: 100 x 150 mm) mit Anleitung
Schirner Verlag 2026



