Mut zum Loslassen: Endlich frei von Ballast!

Warum wir nicht loslassen können – und das nichts mit Willenskraft zu tun hat
Viele von uns wünschen sich ein leichteres Leben. Wir wollen endlich loslassen: alte Muster, Scham, Groll, Schuldgefühle, Überforderung. Und wir fragen uns: »Warum klappt es nicht? Ich weiß doch, was mir guttut.«

Die kurze Antwort lautet:
Weil Loslassen kein spontaner Befreiungsakt ist, sondern ein Weg.

Und die längere Antwort?
Sie führt mitten hinein in das, was wir im Buch »Mut zum Loslassen« von Susanne Hühn Schritt für Schritt erforschen: Wie wir lernen, ehrlich mit uns zu sein. Verantwortung zu übernehmen. Unsere Scham zu durchlichten. Und eine innere Führung zu finden, der wir vertrauen können.

Wir lassen nicht los, weil etwas in uns noch festhält

Nicht, weil wir »schwach« sind oder »es nicht genug wollen«.
Sondern, weil unser Inneres uns schützen möchte.

Wir halten fest,

  • weil wir früher allein mit Gefühlen waren, die zu groß waren,
  • weil wir gelernt haben, uns zusammenzureißen, statt uns zu spüren,
  • weil unsere Scham uns den Mund verschließt,
  • weil wir glauben, wir müssten alles selbst klären,
  • oder weil wir Angst haben, entdeckt zu werden – so, wie wir wirklich sind.

Der größte Blockierer des Loslassens ist nicht der Schmerz.
Es ist die Scham, ihn zu fühlen.

Loslassen beginnt mit Ehrlichkeit

Im Buch »Mut zum Loslassen« werden wir von Susanne Hühn bei zwölf Schritten begleitet. Diese bilden kein starres System, sondern sind ein innerer Prozess. Der Kern: Wir hören auf, uns selbst etwas vorzumachen.

Dazu gehört zum Beispiel:

  • uns einzugestehen, wo wir uns selbst schaden,
  • zu erkennen, wo wir uns hinter Ausreden verstecken,
  • wahrzunehmen, wie sehr wir uns um andere drehen, um uns selbst nicht fühlen zu müssen,
  • und uns genau umzusehen in den Bereichen, in denen wir uns schuldig, klein oder falsch fühlen.

Loslassen heißt nicht, sofort stark zu sein.
Es heißt, ehrlich zu sein.

 

 

Wir brauchen eine innere Führung – nicht mehr Anstrengung

Oft versuchen Menschen jahrelang, ihr Leben in den Griff zu bekommen.
Sie meditieren, machen Listen, entwickeln gute Vorsätze – doch scheitern irgendwann an sich selbst.

Im Buch lernen wir etwas anderes:
Wir müssen nicht alles allein schaffen.
Wir können uns an etwas Größerem anlehnen – an einer hilfreichen höheren Kraft, wie immer wir sie uns vorstellen.
Diese innere Führung ist kein spiritueller Luxus.
Sie ist ein Gegenpol zu all den alten Mustern, die aus Angst entstanden sind.
Ohne sie halten wir fest.
Mit ihr entsteht nach und nach Vertrauen.

Der Weg führt immer über die Bereitschaft
Ein zentrales Wort, das sich durch alle Schritte zieht, ist »Bereitschaft«.
Nicht die Bereitschaft, alles sofort zu verändern.
Sondern die Bereitschaft, hinzuschauen.
Die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen.
Die Bereitschaft, zu fühlen, was wir lange vermieden haben.
Die Bereitschaft, uns selbst und anderen zu vergeben.
Die Bereitschaft, uns von unserer höheren Führung leiten zu lassen.

Bereitschaft ist der Wendepunkt, an dem sich alles ändert.

Ein Beispiel: Lauras Moment der Wahrheit
Laura, die wir im Buch »Mut zum Loslassen« bei ihren zwölf Schritten begleiten, erzählt einmal in einem Meeting, wie sehr sie darunter litt, sich ständig selbst zu sabotieren. Sie wollte mutig sein, kreativ, ehrlich – doch etwas in ihr hielt sie klein.

Es dauerte, bis sie verstand:
Nicht das Verhalten war das Problem, sondern die Scham, die darunter lag.
Als sie begann, darüber zu sprechen – offen, ohne sich zu entschuldigen –, passierte etwas Unerwartetes: Sie fühlte sich nicht mehr allein.
Das war der Moment, an dem ihre Bereitschaft entstand, wirklich loszulassen.

Loslassen beginnt dort, wo wir nicht mehr im Dunkeln bleiben.

Loslassen heißt nicht verlieren – Loslassen heißt zurückkehren
Zurück zu uns.
Zu unserer inneren Ruhe.
Zu unserer höheren Führung.
Zu dem Vertrauen, das wir als Kinder einmal hatten, bevor wir verletzt wurden.
Loslassen befreit uns nicht von der Vergangenheit.
Es befreit uns von der Macht, die die Vergangenheit über uns hat.
Und dafür gibt es einen Weg:
Zwölf Schritte, die wir gehen können – behutsam, ehrlich, begleitet von etwas, das größer ist als unsere Angst.


Wenn dieser Blog-Artikel interessant für dich war:

Susanne Hühn
Mut zum Loslassen
Ein Guide für mehr Vertrauen und innere Freiheit
160 Seiten
ISBN 978-3-8434-1591-0
Schirner Verlag 2026

>> Leseprobe 

>> Hier geht es zum Buch

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

55 − 54 =