Das Element Äther: deine Seelenkraft

Äther ist das am schwersten greifbare Element von allen. Gleichzeitig ist es die Summe der anderen vier Elemente. Im Äther finden sich alle Farben wieder, doch auch das »Nichts« ist dort beheimatet. Über ihn bist du mit dem Leben selbst, den Elementen, den Zeiten und den verschiedenen Dimensionen des Seins verbunden. Wenn jemand im Akasha-Feld liest, so steht die Botschaft im Äther geschrieben, auch das morphogenetische Feld ist ein Aspekt dieses Elements.

Tiefe, meditative Zustände entfalten sich im Element Äther – dann, wenn der Geist ruht und die Verbundenheit mit dem All-eins-Sein erwacht. Visionsfindungen, Traumzeit, Seelenreisen oder auch schamanische Reisen, sie alle führen uns in das Energiefeld des Äthers.

Wenn Farben klingen und Energie fühlbar wird – die magische Sprache des Äthers

Es ist vor allem die Feinstofflichkeit dieses Elements, die verwirrend sein kann: Statt Form zeigt sich Farbe, statt Materie erklingen Töne, greifbar wird zu fühlbar. Es ist aber auch der Äther, der dich jeden Tag mit Energie versorgt. Dein Energiekörper mit seinen vielen Schichten ist Sender und Empfänger für das Feld des Äthers. Je klarer dein eigenes Feld ist, desto besser kannst du mit allen Sinnen wahrnehmen und kommunizieren.

Eine der Karten in meinem Kartenset »Lebenskraft-Orakel« zum Element Äther ist der »Tanz«, die Übung dazu das »Kaminkehren«. Dein Energiekörper ist durchzogen von feinen Energiefäden, die sich in deiner Mitte bündeln. Jeder von ihnen ist ein energetisches Wahrnehmungsorgan und schwingt idealerweise für sich. Es kann jedoch leicht geschehen, dass sich die Fäden verknoten und ineinander verwickeln. Dadurch wird deine Wahrnehmung getrübt und dein energetisches System geschwächt. Um deine Wahrnehmung wieder zu stärken und die feinen Energiefäden »aufzuwirbeln«, höre ein schnelles, rhythmisches Musikstück, das du magst und zu dem du tanzen und dich im Takt schütteln kannst. Springen, Drehen, Zappeln, Tönen, Singen – alles ist erlaubt. Gib dich der Musik hin. Nach einiger Zeit wirst du ein Kribbeln bemerken. Spüre, wie frei und weit sich dein Kopf anfühlt. Wenn du dein Eindruck hast, dass du deine Energiekanäle ausreichend gereinigt und »ausgekehrt« hast, beende deinen Tanz. Nimm dir noch etwas Zeit, um wieder ganz in deiner Mitte anzukommen.

Eine persönliche Äther-Geschichte

Es ist diese Verbundenheit mit den Dimensionen des Lebens und der Seele, die mich durch mein Leben führen. Oftmals reise ich an Orte, die ich zuvor in meinen Träumen erforscht habe, in den Nächten, in denen mein Körper ruht und meine Seele wandert. So bin ich auch nach Peru gekommen: über einen wiederkehrenden Traum. Das Feld führte mich an Orte in diesem Land, an denen sich meine Seele erinnerte, sich wiederfand. Ich empfinde solche Reisen als Rückholungen eines Seelenteils oder auch als Erinnerungen an ein anderes Leben, ein Parallelleben. Zeit ist in meiner Vorstellung dreidimensional, meine Seele jedoch multidimensional. Wenn ich mich selbst nun in einer anderen geschichtlichen Zeit, an einem anderen Ort erlebe, sehe ich dies als Parallelleben meiner Individualseele. Aktuell und ebenso real wie das Leben jener Frau, die gerade diesen Text hier schreibt. Eine Heilungszeremonie in Vorarlberg führte mich am Ende nach Montana in die Sonnentänze. Ich vertraue darauf, dass mir das Leben stets zur richtigen Zeit zeigt, wohin der nächste Schritt zu gehen ist. Dieses Vertrauen beruht auf meiner Verbundenheit mit den Elementen, die sich im Äther alle gemeinsam wiederfinden. Selbst meine Bücher und Texte verstehe ich als Botschaften aus dem Äther. Meist setze ich mich hin und bitte um die Worte, die jetzt geschrieben werden möchten, dann beginne ich, zu tippen.

Ein Impuls für dich

Jede Idee, jeder Gedanke und jede Seele formt sich aus dem Äther, dem Alles und Nichts der Schöpferkräfte. Begib dich auf deinen ganz persönlichen schamanischen Weg, und spüre mit dem Äther die Verbundenheit mit allem, was existiert.

Alles Liebe
Deine Sabrina Dengel


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