✨ Mein Weihnachtsritual des Räucherns ✨ von Annemarie Herzog

 ✨ Mein Weihnachtsritual des Räucherns ✨

Annemarie

 

»Weihnachten war für mich schon als Kind eine Zeit außerhalb der Zeit. Etwas ganz Besonderes eben. Ich feiere Weihnachten heute noch sehr traditionell und dazu gehört für mich unbedingt das Räuchern.

Ich mache den Räuchergang noch immer genau so, wie ich es von meiner Großmutter gelernt habe und ich spüre die große Bedeutung dieses alten Wissens jedes Jahr wieder.

Zum Räuchern nehme ich einen großen Räuchertopf und Holzglut aus dem Ofen. Darüber lege ich Palmkätzchenzweige sowie Weihrauch, Myrrhe und Speik. Mit dem Räuchertopf in der Hand, durchschreite ich alle Räume – auch den Keller und den Dachboden – und gehe danach rund um das Haus herum.

Hier vermisse ich heute das Knirschen unter den Füßen, wenn meine Schuhe die tief gefrorene, hohe Schneedecke durchbrechen. 

Früher ging ich mit meiner Großmutter auch in den Stall zu den Hühnern, Hasen und Ziegen, um auch Segen für die Tiere zu erbitten. Es heißt ja, dass die Tiere in der Heiligen Nacht sprechen können und daher gaben wir ihnen stets zusätzliches Fressen. Dafür schnitten wir geweihte Palmkätzchenzweige klein und mengten es dem Futter bei. Natürlich gilt das nur für große Tiere, wie Kühe, Pferde oder Ziegen, nicht für Hunde und Katzen.

Früher gab man dieses Zubrot, wie man es nannte, deshalb den Nutztieren, damit sie im kommenden Jahr gesund bleiben und für genügend Essen in den Bauernhöfen sorgten.

Für mich ist es wichtig, Weihnachten so zu erleben, wie ich es aus der Kinderzeit kenne.

Es liegt darin ein gewisser Zauber verborgen, den man auch noch im Erwachsenenalter in sich trägt. Das, was in der Zwischenzeit aus dem Begriff Weihnacht gemacht wurde, ist für mich nicht mehr nachvollziehbar.

Ich vermisse die magischen Momente, als strahlende Kinderaugen vor dem Christbaum leuchteten und die Geschenke keine große Rolle spielten. 

Damals waren die wahren Werte wie gemeinsames Feiern oder der obligatorische Weihnachtsspaziergang noch fixe Bestandteile des Festes.

Ich genieße in dieser Zeit auch die Ruhephase in den Rauhnächten.

So wie die Natur sich zurückzieht, genieße ich in dieser Zeit auch einfach das süße Nichtstun, um mich für das neue Jahr einzustimmen. Jede der 12 Rauhnächte steht für einen Monat im kommenden Jahr. Also kann ich in dieser Zeit vorausschauend viele gute Gedanken in die Zukunft lenken.

Heute ist bei den Menschen leider genau das Gegenteil der Fall. Sie wissen nicht mehr viel über diese Zeit. Vor allem ist vielen unbekannt, dass nicht durch Hektik etwas Gutes entsteht, sondern aus der Ruhe.

Ich wünsche euch allen, dass ihr eure persönliche Weihnacht finden! Nämlich zuerst im Innen und erst dann im Außen. Diese wertvollen Momente wirken sehr lange nach und sind ein Kraftpotenzial, das sich während des Jahres im Alltag bezahlt macht.



Friede und Freude für diese besinnliche ZeitUnbenannt-1

wünscht Euch, Annemarie Herzog«




 

 

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Über die Autorin

Annemarie Herzog1Annemarie Herzog wurde vom Leben immer wieder »zufällig« auf das Thema Räuchern und energetische Reinigung gestoßen. Bei Experimenten mit Räucherwerk stellte sie fest, dass sie in der Lage ist, negative Energien zu orten und durch das richtige Räucherwerk zu neutralisieren. Diese Fähigkeit hat sie von ihrer Großmutter geerbt, die bereits vor dem Krieg Häuser und Stallungen mithilfe des Räucherns von negativen Energien befreit hatte. Seitdem unterstützt Annemarie Herzog mit ihrem Räucherwissen Menschen bei ihren energetischen Hausreinigungen durch Räucherrituale. Sie organisiert die bekannte österreichische Gesundheitsmesse »gesund & glücklich« und schreibt für das gleichnamige Magazin. >>Homepage

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